Lebenszeichen

Rückblickend auf die letzte Zeit ist hier und auch Trainingsmäßig wenig an die Oberfläche gedrungen. Ich war voll und ganz in meinem Projekt:“Free Arts of Movement Convention 2017″ eingespannt. Besonders freut mich, dass sogar eine Leserin aus Heidelberg den weiten Weg nach München auf sich genommen hat. Neben Rund 100 andern tollen Menschen aus Portugal, Schweden, Irland und anderen Teilen von Europa.

Danke für die positive Rückmeldung von allen Seiten! Fürs nächste mal erhoffe ich mir etwas mehr innerliche Ruhe auch selber an Workshops teilnehmen zu können. Ich sehe das mal als Investition 😉

Der Testlauf war durchweg ein voller Erfolg und die Strukturen für ein noch größeres Event 2018 stehen und gehen in kürze in die Vorbereitung. Stay tuned

 

Training

Lange war bei mir nicht viel mehr los als kurze Einheiten bestehend aus Klimmzügen und Liegestützen. Dazu hin und wieder Bergaktionen und Klettern. Die Form ist nach wie vor Ok auch wenn das Körpergewicht etwas nachgelassen hat. Im Stress isst man entweder weniger oder man verbraucht halt mehr.

Da nicht nur der Zeitaufwand für das Event sondern ebenfalls andere berufliche Veränderungen jetzt wieder Zeit für Kraftkeller und Co lassen wird wieder angegriffen.

 

Bereits im letzten Dezember ließ mir ein netter Leser eine äußerst interessante Trainingsmethode zukommen für die ich gerade alle Maximalkrafttests hinter mich gebracht habe.

Die GZCL Methode – oder vielmehr ein Prinzip für den Aufbau einer Einheit und Progression über Wochen.

Bevor ich selber darauf eingehe empfehle ich die Lektüre von Cody’s Blog http://swoleateveryheight.blogspot.de/

Massig kostenloser Content. Dazu kann man sein Buch für nur ~1€ erwerben.

Definitiv eine Kaufempfehlung!

Schwerpunkt ist wieder Beinkraft mit Kniebeugen hinten und vorne. Dazu kommt ein Zyklus mit Dips und Klimmzügen, jeweils mit Zusatzgewicht, mit in den Plan.

Wie gesagt: Die Kraftwerte stehen, jetzt wird gepuzzlet und der Plan samt Progression steht dann auch bald hier. Bereits nach einer Woche „Eisenkur“ ist der Appetit wieder bei mehr als einem Teller pro Mahlzeit. Der Winter kann kommen.

 

Hoch Hinaus

 

Nach wie vor haben alle Outdooraktivitäten eine große Anziehung auf mich. Mittlerweile habe ich Equipment zum Solo(Nicht Free Solo) Klettern und bin auch noch häufig in den Bergen(~1/Woche) Zuletzt kam ich etwas gelangweilt auf die Idee den Abstieg durch einen Lauf entlang einer Skipiste zu verkürzen. In Kombination mit einem schweren Rucksack voller Klettermaterial eine interessante Erfahrung die zu reichlich Kater in den Oberschnekeln geführt hat(Heute ist Tag 2 und es ist nicht besser:-))

Unzählige fast identische exzentrische Belastungen für den Quadrizeps hinterlassen Spuren. Einen änlichen Kater hatte ich bisher nur vom Abstieg mehrerer tausend Stufen im legendären Wudang -China. Damals in den Waden.

 

Mal eine ganz neue Erfahrung.

Wozu kann Bergablaufen außerdem sinnvoll sein?

Wir wollem mal therapeutische Aspekte für entzündete Patellasehen aussen vor lassen. Eine interessante uralte Trainingsmethode sind Bergab-Sprints.

Der Hügel darf nicht zu steil sein und sollte zum Laufen geeignet sein. Damit man sich auf das Sprinten konzentrieren kann und nicht zum Hindernißlauf verkommt.

 

Die Theorie dahinter?

Mentale Barrieren durchbrechen! Ich weiß leider nicht mehr wie das ganze im Fachjargon heisst. Allerding soll Geschwindigkeit und Schrittfrequenz häufig vom Gehirn abhängig sein. Nur mit Muskel und Willenskraft soll es kaum möglich sein entscheidene Grenzen zu durchbrechen. Durch Erleichterung(Bergab) kann man effektiv eine neue Taktfrequenz anbahnen die zu einem Durchbruch führen könnte. Dies  im Gegensatz zu bekannteren Methoden mittels vergrößertem Widerstand wie durch Schlitten oder Fallschirm o.ä.

 

Sehr interessantes Konzept und ohne Hightech ausführbar. Hat jetzt nichts mit meiner Masochisten Aktion zu tun aber ist mir so wieder ins Gedächtnis geraten.Give it a try.

 

 

Soviel zum Stand der Dinge.

Danke für dein Interesse und auf bald!

 

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